Fietsgids Donau Radweg 3 Van Wenen naar Budapest Bikeline Esterbauer

Bike Line Gids: Van Wenen naar Budepest (340 km)

De gedetailleerde en complete Bikeline fietsgidsen van de Duitse uitgever Esterbauer zijn een begrip onder de fietsliefhebbers. De gidsjes worden uitgegeven met kaartmateriaal op goede fietsschaal (veelal 1:50.000 of 1:75.000). De meeste Bikeline-gidsjes geven ook een hoogteprofiel, een uitgebreide accomodatielijst (campings, pensions, herbergen of hotels), en zo nodig alternatieven routes over een asfaltweg. Het product is op een praktische manier vormgegeven in een handige spiraalbinding en een handzaam formaat (23x12 cm) zodat deze geschikt is voor de meeste fietstassen. Deze uitgave is ook voorzien van water- en scheurvast materiaal, zodat er tijdens de fietstocht optimaal gebruik gemaakt kan worden van deze fietsgids.

  Ãœber fà ¼nfzig Mal steht die Donau im Wiener Telefonbuch, als DDSG Blue Danube Schifffahrt GmbH, als Filmverleih, als Versicherung, Strumpffabrik, Gesellschaft mit beschrà ¤nkter Haftung, als Raststà ¤tte oder schlicht als Donau Aloisia, Pensionistin. In ihrer Rolle als blaue Donau ist sie im Telefonbuch nicht anzutreffen. Denn die Donau ist ebensowenig blau wie das Wienerherz golden ist. Der Walzer à ¢Ã¢â€š ¬žAn der schà ¶nen blauen Donauà ¢Ã¢â€š ¬ von Johann Strauss Sohn ist schuld daran, dass alle Welt das Strà ¶mungsbild der Donau mit dem Dreivierteltakt verbindet. Die Donau war schon damals trà ¼b, so trà ¼b wie die Laune der Österreicher nach der Niederlage gegen Preussen 1866 bei Kà ¶nigsgrà ¤tz. Da die Donau immer wieder bei Ãœberflutungen katastrophale Schà ¤den anrichtete, beschloss man ungefà ¤hr zur Zeit der Entstehung des Donauwalzers eine Regulierung des Flusses, welche im Jahr 1875 fertiggestellt wurde. Wien liegt daher nicht an der Donau, sondern am Donaukanal. Stromabwà ¤rts von Wien sà ¤umen urwà ¼chsige, wildreiche Auwà ¤lder die Donau, an deren Rand viele Monarchen Wiens ihre Sommerresidenzen errichteten. Nach dem Krieg sprach man von den à ¢Ã¢â€š ¬žsterbenden Schlà ¶ssernà ¢Ã¢â€š ¬. Doch Österreich besann sich im letzten Augenblick und renovierte diese Stà ¤tten fà ¼rstlicher Jagdlust. Ein gà ¤nzlich untergegangenes Reich hat am rechten Donauufer seine Spuren hinterlassen: Carnuntum. Der Strom hà ¤lt von den Ãœberresten des rà ¶mischen Stà ¼tzpunktes durch mehrere Nebenarme Abstand. Die letzte grosse Donau-Ufersiedlung auf à ¶sterreichischer Seite ist das Stà ¤dtchen Hainburg, aus dessen Hafen einst die Lastkà ¤hne mit den Produkten der k. u. k. Tabakmanufaktur ausliefen. Ãœber der Mà ¼ndung der March in die Donau thront die Ruine der uralten Festung Theben. In der Ferne taucht schon die Burg von Bratislava auf. Die Donau verà ¤ndert ihren Namen und wird zur slowakischen à ¢Ã¢â€š ¬žDunajà ¢Ã¢â€š ¬ und zur ungarischen à ¢Ã¢â€š ¬žDunaà ¢Ã¢â€š ¬. Der Abschnitt der Donau zwischen Hainburg und Pressburg wird à ¢Ã¢â€š ¬žungarische Pforteà ¢Ã¢â€š ¬ genannt. Hier trennt der Fluss die Hainburger Berge von den Kleinen Karpaten. Nachdem er Österreich verlassen hat, bildet er auf einem langen, durch Flachland fà ¼hrenden Abschnitt die Grenze zwischen Ungarn und der Slowakei. Da die slowakische Republik relativ klein ist, erscheint der Ãœbergang von den Ebenen zu den Gebirgsketten sehr à ¼berraschend. Fast die Hà ¤lfte des Landes wird durch die im Norden liegenden Karpaten dominiert. Kurz nach Bratislava mag es vielleicht verwundern, warum die Donau kanalisiert wurde und die Fliessgeschwindigkeit der Donau langsamer wird. Des Rà ¤tsels Là ¶sung ist, dass Sie auf einer der grà ¶ssten Staudà ¤mme Mitteleuropas zuradeln. Natà ¼rlich war die Errichtung dieser Stausstufen ein grosser Eingriff in die Naturlandschaft zwischen Bratislava und Komà ¡rno, jedoch ist entlang dieses Stausees ein bei der Bevà ¶lkerung von Bratislava beliebtes Naherholungsgebiet entstanden. Auf dem Staudamm bei unovo ist sogar genug Platz fà ¼r ein Wassersportzentrum und fà ¼r ein Museum.

Nachdem sich die Donau bei Medved"ov wieder ihre Ursprà ¼nglichkeit zurà ¼ckerobert hat fliesst sie gemà ¤chlich an den Stà ¤dten Komà ¡rno und Komà ¡rom vorbei, wo à ¼brigens Freunde von Burgen, Festungsanlagen und Kultur sich unbedingt Zeit nehmen sollten.

Doch plà ¶tzlich scheint die Donau auf einen Felsen aufzulaufen. Eine Kuppel, so gross, dass man sie zuerst fà ¼r eine Luftspiegelung am Horizont hà ¤lt, blockiert Sicht und Strom. Dann zeichnen sich langsam die Konturen im grauen Dunst ab, und vor geblendeten Augen erscheint die ungarische Peterskirche. Esztergom ist der Sitz des ungarischen Primas. Die klassizistische Kathedrale bildet den ersten Ton im grossen Dreiklang der ungarischen Gewaltenharmonie: der zweite und dritte sind das Parlament in Pest und die Burg in Buda. Unterhalb von Esztergom fliesst die Donau noch in à ¶stliche Richtung, zwischen Zebegény und Visegrà ¡d verengt sich das Flussbett, das Gefà ¤lle wird stà ¤rker und die Strà ¶mung schneller, es bilden sich gefà ¤hrliche Strudel, die vor der Stadt Visegrà ¡d wieder sanfter werden. Der gelehrte Erzbischof von Esztergom schrieb in seinem 1536 er­schienenen Buch à ¢Ã¢â€š ¬žHungariaà ¢Ã¢â€š ¬ à ¼ber das Kà ¶nigliche Schloss von Visegrà ¡d, dass es schà ¶ner und strahlender sei, als es sich mit Worten beschreiben lasse. Im 19. Jahr­hundert fehlte vom Palast schon jede Spur. Kein Stein und keine Mauer bestà ¤tigten den Bericht des ­Bischofs. Spà ¤ter wurden jedoch die sehr sehens­werten Ruinen des Palastes freigelegt. Nach Visegrà ¡d macht der Strom einen Bogen um steile Felsen, befreit sich aus der Umklammerung der Berge und zieht gemà ¤chlich an der alten Bischofsstadt Và ¡c vorà ¼ber. Am anderen Donauufer, hinter der Insel, versteckt sich das altertà ¼mliche Stà ¤dtchen Szentendre. Es ist heute noch so, wie es seine Bewohner im 18. Jahrhundert errichtet haben. Wenn ungarische Regisseure einen Barock-hintergrund benà ¶tigen, schicken sie ihre Kameraleute immer dorthin. Mit ihren Winkeln, ihren zahlreichen Kirchtà ¼rmen, Stiegen und steilen Gà ¤sschen, den à ¼berbrà ¼ckten Durchgà ¤ngen und fliederduftenden Gà ¤rten là ¤dt die Stadt zu einem sehr romantischen Spaziergang ein. Man atmet die Kleinstadtluft und den Knoblauchduft der heissen Là ¡ngos. Hier sind die Serben zu Hause und verleihen dem Stà ¤dtchen ein sà ¼dlà ¤ndisches Flair.

Vom Schwarzwald bis zum Schwarzen Meer, nirgendwo ist die Donau von Menschenhand grosszà ¼giger, prà ¤chtiger und wà ¼rdiger eingefasst worden als in Budapest. Hier hat sie ihren goldenen Schnitt gefunden, hier empfà ¤ngt sie von der Stadt Glanz und Leben.

Duitstalig

EAN: 9783850006255

Auteur(s): Algemeen

Ingenaaid: paperback,kaft slap

Uitgeverij: Esterbauer Verlag

Serie: Bikeline fietsgids Hongarije

Verschijningsdatum: 2018

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